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Heitere-Open-Air in Zofingen (Schweiz) - A Magic Night Of RockRadioNetpower_Heitere_001

Am 06.08.2008 fand in Zofingen (CH) das erste “A Magic Night Of Rock”-Festival statt. RadioNetpower war für Euch mit dabei.
Bei strahlendem Sonnenschein und absolut sommerlichen Temperaturen versprach dieses Open-Air ein voller Erfolg zu werden. Das Programm umfasste die schweizer Newcomer-Band Pegasus sowie die Gruppe In Extremo, die Alt-Rocker Uriah Heep und natürlich die schweizer Rockgruppe Gotthard.

Als erste spielte die Gruppe Pegasus. Ausserhalb der Schweiz ist diese Formation eher nicht so bekannt, was sich aber durchaus ändern kann. In einem Interview RadioNetpower_Heitere_002äusserte sich die Band auf jeden Fall, das sie nichts dagegen einzuwenden hätte, auch im Ausland einen höheren Bekanntheitsgrad zu bekommen. In den schweizer Medien wird diese Band auf jeden Fall schon als eine vielversprechende Newcomer-Band gehandelt. Inspirieren lassen sich Pegasus durch die Pop- und Rockmusik der 60er Jahre.Die Band besteht aus Noah Veraguth (Leadgesang, Gitarre, E-Piano), Gabriel Spahni (Bass, Gesang), Simon Spahr (Gitarre, Gesang), Stefan Brenner (Schlagzeug). Mit eher soften Rocktönen brachte Pegasus Stimmung in die immer zahlreicher eintreffenden Musikliebhaber.

RadioNetpower_Heitere_003Mit Uriah Heep kam als nächstes einer der beiden wirklichen High Lights dieses Abends auf die Bühne. Uriah Heep, die schon seit 1970 Rockmusik machen, zeigte was sie noch drauf haben - und das war einiges. Seit der Gründung hatte diese Rockband einige Wechsel der Bandmitglieder. Zwischendurch stand Uriah Heep auch kurz vor dem Aus. Doch Mick Box blieb hartnäckig und stellte eine Formation zusammen, die seit nunmehr über 20 Jahre Bestand hat: Mick Box (Gesang, RadioNetpower_Heitere_006Leadgitarre), Russel Gilbrook (Schlagzeug, Gesang), Bernie Shaw (Gesang), Trevor Bolder (Bass, Gesang), Phil Lanzon (Keyboard, Gesang).
Neben Stücken aus dem neuen Studio-Album Wake The Sleeper durften natürlich auch die bekannten “Klassiker” Lady in Black und Free Me nicht fehlen.
RadioNetpower_Heitere_005Obwohl diese Formation in der Zwischenzeit auch etwas in die Jahre gekommen ist, legten sie eine Bühnenshow hin, von der sich einige jüngere Bands noch eine Scheibe abschneiden können. So schaffte es insbesondere auch der Leadsänger Bernie Shaw die Zuhörer zu fesseln. Mick Box hat es geschafft, eine Formation zusammen zu stellen, bei der man merkt, das alles stimmt. Wenn wir Gelegenheit dazu haben, werden wir auf jeden Fall wieder zu einem Konzert von Uriah Heep gehen und dann auch versuchen, ein Interview von ihnen zu bekommen.

Als nächste Gruppe kam In Extremo auf die Bühne. Bei In Extremo ist der NameRadioNetpower_Heitere_011 schon Programm. Die Musik polarisiert - und man darf wohl sagen, entweder sie gefällt einem oder nicht. Ein musikalisches Markenzeichen von In Extremo ist unbestritten, das sie altertümliche Instrumente mit moderner Rockmusik verbinden. Diese Kombination hat musikalisch auf jeden Fall was für sich. Dudelsäcke, Schalmeien und Lauten, um nur ein paar RadioNetpower_Heitere_015dieser Instrumente zu nennen, bringen in die Musik von In Extremo eine besondere Note die vermutlich auch zu dem Erfolg von In Extremo beitragen. Am Anfang ihrer Bandgeschichte spielte In Extremo vornehmlich auf Mittelaltermärkten und schafften es, sich eine Fangemeinde aufzubauen. Mit vielfach mittelalterlichen Texten, die in den Originalsprachen gesungen werden, bringen In Extremo einen gewissen Mythizismus in ihre Musik, die durch die extreme rauheRadioNetpower_Heitere_010 Stimme des Leadsängers unterstützt wird. In der Musikrichtung ist In Extremo durchaus in einem Atemzug mit z.B. Rammstein zu nennen.
Der Bandname In Extremo ist eigentlich aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet auf Deutsch “zu guter Letzt” bzw. “in Vollendung”.
Bei ihren Auftritten ist In Extremo nicht nur bekannt für ihre mittelalterlichen Kostümen sondern auch für ihre pyrotechnischen Einlagen. Ihr aktuelles Tourprogramm führt sie neben einigen Auftritten in Deutschland unter anderen auch nach Russland.

RadioNetpower_Heitere_021Neben Uriah Heep als musikalisches Hightlight kam als letztes die schweizer Rockband Gotthard auf die Bühne. Gotthard zählt zu den schweizer Bands, die auch international Erfolge verbuchen kann.
In der Schweiz landen alle Alben von dieser Band auf dem 1. Platz der nationalen Charts. Seit der Bandgründung 1990 hat sich Gotthard einen festen Platz in der Musikszene erarbeitet und man darf durchaus sagen - zu Recht.RadioNetpower_Heitere_018
Die aktuelle Besetzung besteht aus Steve Lee (Gesang), Leo Leoni (Gitarre), Freddy Scherer (Gitarre), Marc Lynn RadioNetpower_Heitere_022(Bass), Hena Habegger (Schlagzeug) und Nicolo Fragile (Keyboards).
Obwohl Gotthard eine schweizer Band ist und ihre grössten Erfolge auch in ihrem Heimatland hat, singen sie nicht im schweizer Dialekt sondern in Englisch.
Der Auftritt von Gotthard brachte die Besucher dieses Festivals noch einmal so richtig in Fahrt. Steve Lee und seine Band boten eine RadioNetpower_Heitere_023Bühnenshow, die die Besucher mitriss. Musikalisch wurde natürlich viel von ihrem aktuellen Album Domino Effect gespielt, aber natürlich auch die Klassiker der Band. Immer wieder schaffte es Gotthard, die Mengen zum mitmachen zu bewegen. Man merkt dieser Band an, das sie trotz ihres Erfolges bodenständig geblieben ist und ihnen die Fans sehr viel Wert sind.
Soloeinlagen der einzelnen Musiker brachten die Zuhörer zu begeisterten Beifallsstürmen. Wir können jeden Liebhaber der Rockmusik nur empfehlen zu einem Konzert von Gotthard zu gehen wenn ihr die Gelegenheit dazu habt.

Einen ausführlichen Bericht über “A Magic Night Of Rock” konntet ihr in der Sondersendung mit Madi und Klaus am 11.08.2008 ab 20 Uhr hören.